Der Uferweg

Diese Fotogalerien zeigt die Schönheit des Uferweges.

Der Uferweg ist mitnichten als Hochwasserschutz gedacht. Er entstand als um 1935 der Schlageterteich aus dem Auelehm der Wieseckaue ausgehoben wurde. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Schlageterteich in Schwanenteich umbenannt. Zum Hessentag 1965 kam der Neue Teich hinzu. Beide Teiche waren über Jahre an den Ufern gehölzfrei. Anfang der 1990-iger Jahre kam es zur naturnahen Umgestaltung des Neuen Teiches. Durch starke Nährstoffanreicherung kam es regelmäßig zu massiven Algenbildungen, in dessen Folge es zu einer erhöhten Sterberate bei am und auf dem Teich lebenden Wasservögeln kam. Zu diesem Zeitpunkt hatte sich an der Wieseck auf Höhe des Schwanenteichs eine reichhaltige Strauchvegetation entwickelt. Bis 2009 war dieser Gehölzriegel nahezu unberührt. Nur wenige Eingriffe erfolgten. Das änderte sich mit dem Wechsel der Gartenamtsleitung (Herr Friedel ging in den Ruhestand und Herr Röhmel übernahm das Amt) gegen Ende der ersten Dekade des 21. Jahrhunderts. Seitdem kam es immer wieder zu massiven Rückschnitten der Strauch- und Krautvegetation. Dabei wurde auf die vor Ort angesiedelte Vogelwelt keine Rücksicht genommen. Darauf wird an anderer Stelle noch eingegangen. Den Höhepunkt dieser Eingriffe bildeten die Vorbereitungen zur Landesgartenschau 2014. Die Pläne für eine komplette Umgestaltung des Uferweges sowie aller Uferabschnitte des Schwanenteichs reiften, als im Rahmen einer Sömmerung des Teiches eine kleine Population des Bitterlings gefunden wurde.

Die reichstrukturierte Begleitvegetation entlang des Ufers von Wieseck und Schwanenteich erfreut das Auge des Spaziergängers. An sonnigen Tagen begeistert das Wechselspiel von Licht und Schatten, der saisonale Farbwechsel des Laubes oder die Verwunschenheit des Weges nach winterlich Schneefällen